Weitere Förderphase für ORCID DE gestartet

Paul Vierkant Allgemein, Blog 0 Comments

Nach einer ersten erfolgreich abgeschlossenen Projektphase (2016–2019) startet im Januar 2020 das durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt ORCID DE in eine zweite Förderphase (2020–2022).

Die Schaffung von Infrastrukturen für eine global eindeutige Identifikation von Forschenden wurde in den vergangenen Jahren von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Verlagen durch die Nutzung und Implementierung von ORCID (Open Researcher and Contributor ID) vielerorts vorangetrieben. Kennzahlen dieser Entwicklung sind die Anzahl der Mitglieder im ORCID Deutschland Konsortium sowie die in Deutschland registrierten ORCID iDs. Letztere sind von ca. 44.000 im April 2016 auf ca. 168.000 im Januar 2020 gewachsen. Anfang 2020 zählt das im Rahmen der ersten Projektphase aufgebaute ORCID Deutschland Konsortium 56 Mitglieder.

Dieser Aufbauprozess wurde durch das Projekt ORCID DE u.  a. durch die Bereitstellung von Informationsangeboten und die Organisation von Workshops maßgeblich unterstützt. Die durch die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI) initiierte zweite Förderphase verfolgt den Ausbau sowie die Verstetigung des bestehenden Netzwerks von wissenschaftlichen Einrichtungen, die ORCID in ihren Infrastrukturen integriert haben. In der 30-monatigen Projektlaufzeit liegt der Fokus sowohl auf dem Ausbau der Unterstützung der an ORCID interessierten und nutzenden Einrichtungen bzw. Zielgruppen (z.  B. Verlage und Forschungsförderer) als auch auf einem perspektivisch mit ORCID verknüpften Identifikationssystem für Organisationen. An dieser Entwicklung möchten sich die Projektpartner*innen stellvertretend für die deutschen wissenschaftlichen Institutionen von Anfang an beteiligen. Darüber hinaus sollen neue Anwendungskontexte von ORCID (z.  B. in Workflows im Rahmen von Publikationsgebühren) erprobt und evaluiert werden.

Neben den bisherigen Projektpartnern von ORCID DE Helmholtz Open Science Office am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, die Deutsche Nationalbibliothek und die Universitätsbibliothek Bielefeld beteiligen sich die Technische Informationsbibliothek (TIB) Hannover sowie DataCite e. V. an der Umsetzung des Projekts.

Der Projektantrag wurde open access veröffentlicht unter:
https://doi.org/10.2312/lis.20.01

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