Umstellung der ORCID iDs auf HTTPS

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Wie im ORCID-Blog offiziell angekündigt, werden mit der neusten Version der ORCID API alle ORCID iDs auf das sichere Hyptertext-Übertragungsprotokoll HTTPS umgestellt. Die Auflösung der ORCID iDs wird dadurch gegen Tracking von Dritten geschützt. Darüber hinaus bleiben die Authentizität und Integrität der ORCID-Webseiten stets gesichert.

Ab Monatsende sollten ORCID iDs standardisiert in der HTTPS-Version angezeigt werden. Beispiel: https://orcid.org/0000-0002-1825-0097.

Seit seiner Gründung legt ORCID großen Wert auf Vertrauen und Datenschutz, sichtbar in den zehn ORCID-Prinzipien. Das durch das Projekt ORCID DE erstellte datenschutzrechtliche Gutachten bestätigt den transparenten Umgang mit den Daten der Nutzerinnen und Nutzer durch ORCID. ORCIDs Wechsel auf HTTPS geht somit diesen Weg der Offenheit und des Vertrauens konsequent weiter.

Comments 2

  1. Wie werden ORCID-IDs aufgelöst? Das Resolving von DOIs ist sehr aufwendig, weil das handle-System Resolving-Server auf jedem Kontinent (außer Antarktis) erfordert.
    Bei ORCID scheint das Resolving technisch weniger aufwendig zu erfolgen. Ich wüsste gerne, wie das Resolving erfolgt; welche Infrastruktur ist beteiligt?

    1. Lieber Dr. Meier,
      Vielen Dank für Ihr Kommentar.

      Das Auflösen einer ORCID iD ist viel einfacher als das Auflösen eines DOIs, da die Ressource (d.h. der ORCID-Record, entweder HTML in der Benutzeroberfläche oder XML/JSON in der API) sich an einem Ort befindet, der sich unter ORCIDs Kontrolle befindet und sich nicht ändert. ORCID verwendet NGINX Reverse-Proxy (https://www.nginx.com/resources/wiki/), um Anfragen an die richtige (Java-)Webanwendung auf den (Apache Tomcat-)Servern zu leiten, die dann die angeforderten ORCID-Datensätze aus den (Postgres-)Datenbanken abruft.

      Kurz gesagt, eine ORCID iD ist eine reguläre URI. Sie erfordert keine komplexe Auflösung wie das Handle-System, da der Speicherort der Ressource konsistent ist.

      Ich hoffe, das antwortet Ihre Frage.

      Viele Grüsse,

      Paloma Marín-Arraiza

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